Performance Marketing

Wenn du im Online-Marketing erfolgreich sein willst, kommst du am Performance Marketing nicht vorbei. Performance? Also ab auf die B├╝hne und Macarena tanzen? Lustige Vorstellung, aber mit dieser Art von Performance hat Performance Marketing nichts zu tun. ­čśë

In diesem Beitrag erkl├Ąren wir dir, was genau Performance Marketing bedeutet und was die Ziele und Ma├čnahmen, sowie die Vor- und Nachteile davon sind. 

Inhaltsverzeichnis

Was ist Performance Marketing?

Performance Marketing ist eine datenorientierte Marketing-Strategie, mit der du den Erfolg von Kampagnen und Ma├čnahmen im Online Marketing messen kannst. Durch Performance Marketing (engl. Performance = Leistung) wird Leistung greifbar gemacht und dadurch auch der Erfolg oder Misserfolg deiner Kampagnen.

Durch die Auswertung von Daten kannst du im Performance Marketing herausfinden, ob und wie NutzerInnen auf deiner Seite interagieren. Performance Marketing ist auf messbare Nutzerinteraktionen ausgelegt, denn nur so kannst du Kampagnen optimieren, um bestm├Âgliche Ergebnisse garantieren zu k├Ânnen.

Analyse im Performance Marketing
Im Performance Marketing spielt die Analyse von Daten eine gro├če Rolle

Wie funktioniert Performance Marketing?

Damit Performance Marketing ├╝berhaupt m├Âglich ist, m├╝ssen die Daten exakt gemessen werden. Dies funktioniert mit cookiebasierten Tracking-Tools, wie zB. Google Analytics. Dadurch k├Ânnen die Handlungen von NutzerInnen genau nachverfolgt werden.

Cookies und Datenschutz
Eine gro├če Herausforderung im Performance Marketing ist die ├änderung der DSGVO im Jahr 2020. Seitdem steht es NutzerInnen frei, ob sie Cookies einer Website akzeptieren wollen oder nicht. Da die meisten Trackingmodelle aber auf Cookies basieren, stehen seitdem deutlich weniger Daten zur Verf├╝gung und auch das NutzerInnenverhalten wird ungenauer aufgezeichnet. Dazu kommen noch Bestrebungen einzelner Browser (zB. Safari), User-Tracking bestm├Âglich in der Standardeinstellung zu unterbinden.

Die daraus hervorgehenden Daten m├╝ssen dann regelm├Ą├čig ├╝berpr├╝ft und analysiert werden. Durch die gewonnenen Erkenntnisse k├Ânnen die Ma├čnahmen leicht angepasst oder komplett ver├Ąndert werden. Beim Performance Marketing k├Ânnen auch kleine ├änderungen schon gro├če Auswirkungen haben.

Auf Basis dieser Datenanalyse kannst du dann ma├čgeschneiderte Werbemittel einsetzen, um deine Zielgruppe anzusprechen und zB. zum Kaufen zu animieren.

Da auf den gesammelten Daten dein weiteres Vorgehen aufbaut, ist es wichtig, dass du f├╝r die Auswertung der Ergebnisse gen├╝gend Zeit einplanst. Die ausgewerteten Daten werden dann als Kennziffern (KPIs) festgehalten.

Was sind die Ziele vom Performance Marketing?

Im Performance Marketing gibt es drei gro├če Ziele:

H├Âhere Reichweite

Nur durch eine h├Âhere Reichweite werden mehr Leute auf deine Website aufmerksam. Umso gr├Â├čer ist dann auch die Chance, dass du etwas verkaufst.

Mehr Interaktion

Durch Performance Marketing soll der/die NutzerIn dazu animiert werden, nicht nur einmal bei dir zu kaufen, sondern eine Bindung zu dir aufzubauen. Dies kann zB. die Anmeldung f├╝r den Newsletter sein, wenn Produkte bewertet oder Fragen im Forum gestellt werden. 

Mehr Verk├Ąufe

Am Ende ist das Hauptziel nat├╝rlich, dass du mehr verkaufst. Durch eine gr├Â├čere Reichweite und eine st├Ąrkere Kundenbindung steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass du etwas verkaufst. 

Abrechnung im Performance Marketing
Es gibt verschiedene Abrechnungsmodelle im Performance Marketing

Abrechnung im Performance Marketing

Im Performance Marketing wird danach abgerechnet, wie erfolgreich eine Werbeanzeige war. Dabei stehen konkrete Nutzeraktionen, wie Klicks oder K├Ąufe, im Vordergrund. Die Abrechnung im Performance Marketing findet also meistens leistungsbasiert statt. Daf├╝r gibt es verschiedene Abrechnungsmodelle. Die g├Ąngigsten sind CPC, CPA, CPL und CPS.

Cost per Click (CPC)

Bei der CPC-Variante bezahlst du f├╝r jeden Klick auf deine geschaltete Werbeanzeige einen vorher festgelegten Betrag. Dieses Abrechnungsmodell ist sehr lukrativ, weil du nur bezahlst, wenn sich jemand f├╝r dein Produkt interessiert. 

Cost per Action (CPA)

CPA bedeutet, dass der/die NutzerIn aufgrund einer Anzeige eine bestimmte Handlung ausf├╝hrt. Dies kann der Klick auf einen Link oder ein Download sein. Erst wenn dies geschehen ist, bezahlst du.

Cost per Lead (CPL)

Wenn du Cost per Lead als Abrechnungsmodell hast, fallen nur dann Kosten an, wenn die NutzerInnen ihre Kontaktdaten ├╝bermitteln. Dies ist zum Beispiel bei der Registrierung f├╝r einen Newsletter der Fall. 

Cost per Sale (CPS)

Bei CPS entstehen Kosten nur, wenn durch deine Werbeanzeige ein erfolgreicher Verkauf oder Vertragsabschluss herbeigef├╝hrt wurde.

Eigenschaften des Performance Marketings

Das Performance Marketing hat zwei grundlegende Aspekte: Messbarkeit und Modularit├Ąt. Durch diese zwei Eigenschaften ist es erst m├Âglich, dass die Leistungen erfasst und dann verbessert werden k├Ânnen.

Messbarkeit

Der erste Schritt damit Performance Marketing funktioniert, ist die Messung der KPIs. Durch diese werden die Traffic-Str├Âme sowie Interaktionen seitens der NutzerInnen sichtbar gemacht. Die KPIs m├╝ssen quantitativ erfasst werden ÔÇô und das am besten eindeutig, zeitnah und vollst├Ąndig.

Durch die Messdaten kannst du zB. herausfinden, wie viele Nutzer auf deine Anzeige geklickt oder eine Transaktion get├Ątigt haben. Die Messung der Daten legt den Grundstein im Performance Marketing.

Modularit├Ąt

Modularit├Ąt bedeutet, dass du im Performance Marketing verschiedene Kommunikationskan├Ąle nutzen kannst. Die Leistung der einzelnen Kan├Ąle werden unabh├Ąngig voneinander gemessen und optimiert. 

So kannst du auch w├Ąhrend einer laufenden Kampagne jederzeit kleine Anpassungen vornehmen, um ein bestm├Âgliches Ergebnis garantieren zu k├Ânnen.

Auch deine gesamte Budgetierung kannst du auf die einzelnen Kan├Ąle je nach Bedarf entsprechend anpassen oder umverteilen. So kannst du gut laufende Kampagnen im Budget st├Ąrken und schlechter laufende Kampagnen in den Ausgaben drosseln.

Zielsetzung im Performance Marketing
Der erste Schritt im Performance Marketing: Ziele setzen

Bereiche des Performance Marketing

1. Zielsetzung im Performance Marketing

Bevor du die Performance einer Kampagne oder Ma├čnahme messen kannst, musst du zuerst deine Ziele definieren, denn diese bestimmen die Art und Umsetzung deiner Kampagne.

Dabei ist es wichtig, dass die Zielsetzungen messbar sind. Stelle deswegen sicher, dass die Ziele gut ├╝ber KPIs zu messen sind. 

Die prim├Ąren Ziele sollten dabei Marketing- und Unternehmensziele auf einem h├Âheren Niveau sein. 

H├Ąufig gesetzte Ziele sind:

  • Marketingziele, zB. Bekanntheit, Image
  • Unternehmensziele, zB. Gewinnmaximierung, Kostendeckung
  • Kundenbezogene Ziele, zB. Kundenbindung festigen, Vertrauen aufbauen
  • Kampagnenbezogene Ziele, zB. Besucherzahlen steigern

2. Marketingma├čnahmen festlegen

Nachdem du deine Ziele definiert hast, legst du nun die Ma├čnahmen fest, mit denen du diese Ziele am besten erreichen kannst. 

Die wichtigsten Performance Marketingma├čnahmen sind:

  • Suchmaschinenwerbung (SEA)
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Display Marketing
  • E-Mail-Marketing
  • Social Media Marketing
  • Affiliate Marketing

M├Âchtest du zB. zeitnah und schnell KundInnen auf dich aufmerksam machen, ist eine Werbeanzeige oder Social Media die passende Ma├čnahme f├╝r dich. 

F├╝r langfristig mehr Reichweite und Sichtbarkeit im Internet ist SEO die richtige Ma├čnahme. 

Nur wenn du deine Marketingma├čnahmen auf deine Ziele ausrichtest, ergibt Performance Marketing Sinn. 

Eine ausf├╝hrliche Erkl├Ąrung zu den einzelnen Ma├čnahmen kannst du weiter unten im Artikel nachlesen.

3. Controlling

Nat├╝rlich m├Âchtest du auch Wissen, ob deine Ma├čnahmen erfolgreich sind. Deswegen ist der n├Ąchste Schritt im Performance Marketing das Controlling.

Es ist wichtig, dass du deine Ma├čnahmen regelm├Ą├čig kontrollierst, damit du sie ggf. anpassen kannst.

Im Performance Marketing dreht sich alles um die Datenauswertung. Alle aufgezeichneten Daten k├Ânnen genutzt werden, um St├Ąrken und Schw├Ąchen in deiner Marketingstrategie zu identifizieren.

M├Âglich ist das Controlling mit Analyse-Tools wie Google Analytics. Dies erm├Âglicht dir eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse. Au├čerdem kannst du die Wirksamkeit der Kampagnen fortlaufend und l├╝ckenlos aufzeichnen und dadurch ├╝berpr├╝fen. 

Beim Controlling gleichst du Ziel und Ergebnis miteinander ├╝ber die KPIs, die du vorher festgelegt hast, ab. 

Nun kannst du kontrollieren, wie effektiv deine Werbemittel waren, wie das Verhalten der NutzerInnen auf deiner Website ist oder wie oft eine Anzeige angeklickt wurde. Durch die Datenauswertung bekommst du Erkenntnisse ├╝ber das Verhalten deiner NutzerInnen und kannst deine zuk├╝nftigen Kampagnen dahingehend ausrichten.

Auf allgemeiner Ebene kannst du analysieren, welcher Kanal am meisten oder am wenigsten Umsatz einbringt. Es ist aber auch m├Âglich, dass du noch viel mehr ins Detail gehst und das Nutzerverhalten auf geografische, geschlechtsspezifische oder zeitliche Dimensionen hin untersuchst.

4. Optimierung

Nachdem alle Daten ausgewertet sind, kannst du dich jetzt mit der Optimierung deiner Kampagnen und Werbeanzeigen besch├Ąftigen. ├ťberpr├╝fe die festgelegten Kennzahlen wie Conversion Rate oder BesucherInnenzahlen. 

Um deine festgelegten Ziele zu erreichen lassen sich nun geeignete Marketingma├čnahmen zur Optimierung vornehmen, denn nach der Datenauswertung siehst du, wo noch Schwachstellen und Optimierungspotential liegen. Diese Optimierungen m├╝ssen regelm├Ą├čig anhand der neu gewonnenen Daten bewertet und angepasst werden.

So stellst du sicher, dass sich die Effizienz deines Marketings im Laufe der Zeit immer weiter verbessert und die zuvor definierten Ziele noch erfolgreicher erreicht werden k├Ânnen. 

Diese Anpassungen k├Ânnen viele Bereiche betreffen:

  • das Targeting
  • Landingpages
  • Werbemittel
  • Budgetverteilung
  • Anmelde- und Kaufprozesse
  • Online-Marketing-Kan├Ąle und Plattformen 

Dieser ganze Prozess ist ein Kreislauf, den du immer und immer wieder durchlaufen musst, wenn du mit Performance Marketing erfolgreich sein willst.

Ma├čnahmen im Performance Marketing
Im Performance Marketing hast du viele Ma├čnahmen zur Auswahl

Was sind Ma├čnahmen im Performance Marketing?

Falls du sie schon vergessen hast, haben wir hier f├╝r dich noch einmal die wichtigsten Performance Marketingma├čnahmen aufgelistet:

  • Suchmaschinenwerbung (SEA)
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Display Marketing
  • E-Mail-Marketing
  • Social Media Marketing
  • Affiliate Marketing

Du siehst schon an der Auflistung, dass Performance Marketing sehr breit gef├Ąchert ist. Alle Kan├Ąle, durch die du bezahlt oder unbezahlt NutzerInnen auf deine Seite bekommst, z├Ąhlen zum Performance Marketing. 

Die einzelnen Ma├čnahmen stellen wir dir jetzt noch etwas genauer vor.

Suchmaschinenwerbung ÔÇô SEA

SEA bedeutet Search Engine Advertising. Damit gemeint ist die bezahlte Werbung in Suchmaschinen ÔÇô was f├╝r die meisten Google Ads bedeutet. Aber auch bei Bing Ads ist SEA m├Âglich. ­čśë

SEA funktioniert folgenderma├čen:  Du schaltest Werbeanzeigen f├╝r bestimmte Keywords (Suchbegriffe). Dem/der NutzerIn werden dann neben den organischen (unbezahlten) Suchergebnissen (SERPs, Search Engine Result Pages) bei Google auch die bezahlten ausgespielt. Das sind die Suchergebnisse bei Google, die als Anzeige markiert sind.

Das Ziel von SEA ist es, den/die NutzerIn ├╝ber die Werbeanzeige bei Google zum Klicken auf deine Website zu animieren. Durch eine gute Platzierung in den Suchergebnissen kann sich dein Traffic sehr schnell erh├Âhen.

Da bei SEA pro Klick abgerechnet wird, ist es sinnvoll, dass du dir vorher genau ├╝berlegst, f├╝r welche Keywords du Anzeigen schalten willst. So verhinderst du, dass du unn├Âtig Geld ausgibst und sorgst daf├╝r, dass du die richtige Zielgruppe ansprichst. Hierf├╝r stehen dir auch noch weitere Operatoren an den Keywords zur Verf├╝gung, um sie noch granularer an die SERPs anpassen zu k├Ânnen.

Google Ads bietet dir au├čerdem die M├Âglichkeit, dass du genau sehen kannst, wie gut oder schlecht deine Anzeigen performen, so dass du sie jederzeit anpassen kannst.

Suchmaschinenoptimierung ÔÇô SEO

SEO steht f├╝r Search Engine Optimization und bedeutet, dass du deine Website so optimierst, dass sie bei den organischen Suchergebnissen so weit wie m├Âglich oben angezeigt wird. 

Dadurch wird deine Seite von potenziellen NutzerInnen besser gefunden, da die Reichweite auf den ersten Pl├Ątzen deutlich h├Âher ist und das wiederum bedeutet mehr Umsatz.

SEO f├╝hrt au├čerdem zu einer langfristigen Steigerung der Sichtbarkeit in den Suchergebnissen. Denn auch dadurch steigen der Traffic und die Conversion. ├ťber SEO sollen auch NutzerInnen gewonnen werden, die keine direkte Kaufabsicht haben, sondern sich erst einmal zu einem Thema informieren wollen. Durch guten Content kannst du daf├╝r sorgen, dass die NutzerInnen immer wieder zu deiner Seite zur├╝ckkehren.

Die Optimierung in diesem Bereich umfasst zB. Content zu relevanten Keywords, Backlink-Aufbau, Social Media oder technische Optimierungen wie Webseitenstruktur und Pagespeed bzw. Web Vitals.

Display Marketing

Beim Display Marketing werden vor allem grafische Werbemittel wie Banner oder Videos eingesetzt. Diese werden auf anderen Werbeseiten, Social Media oder in Apps geschaltet. Unter Display Marketing fallen aber auch Textanzeigen, die du auf Werbefl├Ąchen Dritter schaltest. 

Indem du zB. auf einen Blog, der f├╝r deine Zielgruppe relevant ist, ein Banner schaltest, kannst du einerseits deine Reichweite erh├Âhen und andererseits die Bekanntheit deiner Seite steigern. 

Eine andere M├Âglichkeit ist die Nutzung von Google Ads. Dar├╝ber kannst du Banner und Videos ├╝ber das Google Displaynetzwerk platzieren und somit ├╝ber 90% der Internetnutzer weltweit erreichen.

Da beim Display Marketing die Klickraten und der generierte Umsatz meistens niedriger sind als bei anderen Ma├čnahmen, wird dies oft als unrentabel angesehen. Allerdings sorgt Display Marketing f├╝r eine gr├Â├čere Bekanntheit der Marke, was auf lange Sicht gesehen indirekt auch zu mehr Umsatz f├╝hren kann.

Performance Marketing Ma├čnahme: Social Media
Mit Social Media Ma├čnahmen kannst du deine Reichweite erh├Âhen

Social Media Marketing

Social Media Marketing umfasst alle Marketing-Ma├čnahmen in sozialen Netzwerken. Dazu geh├Âren Plattformen wie Facebook, Pinterest, Instagram, Twitter, TikTok, LinkedIn oder XING.

Soziale Plattformen bieten dir viele M├Âglichkeiten. Nat├╝rlich kannst du auch hier bezahlte Werbung schalten, um auf Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam zu machen. 

Viel wichtiger ist aber, dass du mit deiner Zielgruppe direkt kommunizieren und eine Verbindung aufbauen kannst. 

Die Kennzahlen beim Social Media Marketing unterscheiden sich im Vergleich zu den anderen Ma├čnahmen: Hier geht es vor allem um Shares, Likes und nat├╝rlich die Gr├Â├če des Netzwerkes. 

Durch deine Social Media Accounts kannst du dir eine hohe Reichweite aufbauen. 

E-Mail Marketing

Mit E-Mail Marketing kannst du zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Impulse setzen und dadurch nicht nur die Kundenbindung st├Ąrken, sondern auch deinen Absatz erh├Âhen. Richtig angewandt kann es eine wichtige S├Ąule im Performance Marketing sein. 

Dabei stehen dir verschiedene Arten von Mails zur Verf├╝gung: Newsletter, Angebots-Mails, aber auch Geburtstags- oder Wir-vermissen-dich-Mails. Durch viele Personalisierungsm├Âglichkeiten kannst du damit ein positives Kundenerlebnis schaffen und die Kundenbindung langfristig st├Ąrken. 

Ums├Ątze zu genieren ist ├╝ber E-Mail-Marketing jedoch nicht ganz so einfach. Wichtig dabei sind folgende Punkte:

  • Einen Verteiler aufbauen und regelm├Ą├čig pflegen
  • E-Mail-Marketing-Tool einrichten und ausbauen
  • Regelm├Ą├čige Mailings mit relevantem Content f├╝r den/die Empf├ĄngerIn
  • Mailings ├╝ber A/B-Tests optimieren
  • Rechtliche Rahmenbedingungen sehr genau einhalten

Beim E-Mail-Marketing sind KPIs wie die ├ľffnungsrate, die Zustellungsrate oder die Anzahl neuer Abonnenten relevant.

Affiliate Marketing

Affiliate-Marketing bedeutet, dass Affiliate-Partner deine Produkte oder Dienstleistungen auf ihren Webseiten oder sozialen Kan├Ąlen bewerben. Dadurch bekommst du eine neue, gr├Â├čere Reichweite. Die Zahlung erfolgt an den Webseitenbetreiber, zB. wenn auf die Anzeige geklickt wurde.

KPIs vom Performance Marketing

Damit du im Performance Marketing deine Erfolge (oder Misserfolge) messen kannst, musst du KPIs als Ziele festlegen. Nur wenn du diese vorher definierst, kannst du deine Optimierungsma├čnahmen zielgerichtet umsetzen.

Es gibt zum einen allgemein g├╝ltige KPIs, die f├╝r mehrere Kan├Ąle gelten und KPIs, die nur f├╝r einen speziellen Kanal genutzt werden k├Ânnen. 

Allgemeine KPIs sind:

  • Klicks
  • Reichweite/ Impressionen
  • Cost per Click, Cost per Lead, Cost per Sale
  • Conversion Rate (Anzahl der BesucherInnen auf einer Website im Verh├Ąltnis zu den Kaufabschl├╝ssen)
  • Bounce Rate (NutzerInnen waren auf der Seite, haben aber keine Aktion ausgef├╝hrt)

Die ├ľffnungsrate ergibt nur beim E-Mail-Marketing sind, w├Ąhrend das Ranking haupts├Ąchlich bei SEA und SEO eine Rolle spielt. Im Social Media Marketing wiederum spielen die KPIs Follower, Shares und Likes eine gro├če Rolle.

Vorteile von Performance Marketing
Im Performance Marketing gibt es viele Vorteile

Vorteile von Performance Marketing

Der gr├Â├čte Vorteil vom Performance Marketing ist es, dass dir messbare Ergebnisse geliefert werden, aus denen du detaillierte R├╝ckschl├╝sse f├╝r jedes Kommunikationsmittel ziehen kannst. Da diese Daten in Echtzeit geliefert werden, kannst du sehr schnell ├änderungen vornehmen und auf Entwicklungen bei den KPIs reagieren.

Durch die Datenanalyse bekommst du auch direkt Optimierungsans├Ątze geliefert, so dass du deine Kampagnen und Werbeanzeigen kontinuierlich anpassen und verbessern kannst. Welche Kan├Ąle du f├╝r deine Kampagnen nutzt, kannst du dir selbst zusammenstellen und ebenfalls jederzeit ├Ąndern.

Auch finanziell hat das Performance Marketing einiges zu bieten. Kosten fallen lediglich bei Erfolg an. Au├čerdem kannst du die Ausgaben f├╝r Werbeanzeigen sehr genau steuern und immer wieder regulieren. 

Doch alles hat zwei Seiten und so gibt es auch beim Performance Marketing nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. 

Nachteile von Performance Marketing

F├╝r Performance Marketing musst du Geduld haben, denn es braucht seine Zeit, bis sich sein voller Erfolg entfaltet. 

Au├čerdem erfordert es eine kontinuierliche Auswertung der gesammelten Daten und Bearbeitung deiner Kampagnen und Werbeanzeigen. Gerade zu Beginn ist dies ein sehr hoher Zeitaufwand. Bei der Auswertung der Daten ist es au├čerdem wichtig, dass du ├╝ber entsprechendes Wissen verf├╝gst, damit du auch die richtigen Schl├╝sse ziehst. Ebenso ist es sehr hilfreich, sich passende Dashboards f├╝r KPIs zB. in Google Data Studio einzurichten.

Und, so paradox es auch ist: Die Kosten steigen mit dem Erfolg bzw. mit der Reichweite. Je mehr Reichweite du generierst, umso mehr Leute klicken auf deine Werbeanzeigen und je mehr bezahlst du daf├╝r.

Tipps f├╝rs  Performance Marketing
Alle aufgepasst: Jetzt kommen Tipps f├╝rs Performance Marketing

Zusammenfassung und Tipps

Performance Marketing ist eine Strategie, die fortlaufende Messungen, Optimierungen und Anpassungen erfordert. Auch wenn dies viel Aufwand bedeutet, sorgt Performance Marketing daf├╝r, dass du sehr genau die Erfolge deiner Kampagnen und Ma├čnahmen erfassen und auswerten kannst. Dabei ist das Ziel des Performance Marketings eine langfristige Erfolgssteigerung zu garantieren. 

Detaillierte Ziele werden im Performance Marketing mit Kennzahlen nachgewiesen und ggf. optimiert. Dadurch kannst du sehen wie die Reaktionen auf deine Kampagnen ausfallen. Au├čerdem kannst du ├╝berpr├╝fen, ob und wie die getroffenen Ma├čnahmen relevante Kennzahlen wie Impressionen, Klicks und Conversion Rate beeinflussen. So hast du die M├Âglichkeit zu sehen, wie erfolgreich deine Werbekampagne ist.

Performance Marketing bietet dir die M├Âglichkeit, Marketinginitiativen kontinuierlich zu ├╝berpr├╝fen und optimieren zu k├Ânnen. Damit erh├Âhst du die Effizienz von Kampagnen und vermeidest unn├Âtige Kosten. Au├čerdem kannst du Schlussfolgerungen f├╝r die n├Ąchsten Kampagnen ziehen. Die Kosten der Werbema├čnahmen werden anhand des Erfolges einer Kampagne skaliert, welcher an den Verk├Ąufen, Leads oder Klicks bemessen wird.

Performance Marketing eignet sich sehr gut f├╝r die Neukundengewinnung. Doch durch die Tracking-M├Âglichkeiten lassen sich auch Bestandskunden gezielt ansprechen.

Wie bei jeder anderen Strategie hat das Performance Marketing Vor- und Nachteile. Der gr├Â├čte Vorteil ist, dass du in Echtzeit messbare Daten hast, aus denen du direkte Optimierungen f├╝r deine Werbema├čnahmen ziehen kannst. Der gr├Â├čte Nachteil: Du musst geduldig sein, denn die meisten Ma├čnahmen zeigen erst nach ein paar Wochen Erfolge. 

Solltest du zu den geduldigen Menschen geh├Âren, haben wir hier noch ein paar Tipps f├╝r dich f├╝r ein erfolgreiches Performance Marketing zusammengestellt:

  • Definierte messbare, realistische Ziele und KPIs – Dein Marketing sollte immer eine Strategie verfolgen.
  • W├Ąhle den passenden Kanal f├╝r deine Ma├čnahmen – Jeder Kanal hat seine eigenen Besonderheiten und ist f├╝r verschiedene Ziele geeignet.
  • Implementiere ein fehlerfreies Tracking – Nur mit einem sauberen Tracking kannst du deine KPIs einsehen.
  • Testen, testen, testen – Verlasse dich nicht nur auf dein Bauchgef├╝hl. Wozu hast du denn die ganzen Daten? ­čśë
  • Optimierung – Analysiere deine Daten t├Ąglich und passe sie ggf. an.